Freitag, 22. januar 2010 5 22 /01 /2010 08:49
Am 8. Januar gings los nach Tokio. Am Flughafen habe ich Elia getroffen und 10h später waren wir einige tausend Kilometer näher an unserem Zuhause und im Land der aufgehenden Sonne.
Unser Hostel haben wir recht schnell gefunden, zum Frühstück gabs Sushi vom 7\11 und einen ausgiebigen Spaziergang. MIt jede Menge Eindrücken (Zum Straßenbild gehören Automaten mit Getränken und Zigaretten, Japans beliebte Glücksspielhallen, die superlaut sind und in denen man in flipperähnlichen Maschinen mit silberne Kugeln um mindestens 7 Euro pro Runde spielt und natürlich dem Plastikessen, das vor jedem Restaurant steht.) Davon hungrig trieb es uns in ein kleines Lokal in dem ausschließlich Japaner waren und wir bestellten das auf den buntbebilderten Karten was uns am leckersten erschien. Wir haben gut ausgesucht. Lustig war, dass jeder Tisch einen Knopf hatte, der wen man ihn drückt ein wunderhübsches Kuckucksgeräusch zur Folge hat. Die Japaner scheinen das Geräusch gerne zu haben, ihre Ampel hören sich auch so an.
Satt und zufrieden ging unser Tokio Rundgang weiter. In den königlichen Gärten haben wir eine Pause gemacht und die Sonne genossen. Leider ging die dann auch ziemlich schnell unter, weswegen wir die Zeit bis wir in unser Hostel konnten (dazu gleich mehr) mit Kaffee trinken totgeschlagen haben.
In manchen vor allem traditionellen Hostels in Japan wird tagsüber geputzt und man darf nicht dabei zusehen, muss das Hostel also verlassen, abends hingegen sollte man pünktlich zuhause sein, sonst passiert es, dass man ausgesperrt wird.
Deswegen sind wir an diesem Abend nur ein paar Blocks weiter und haben uns richtiges japanisches Sushi gegönnt und waren pünktlich um 11 wieder zuhause.
Ich musste sowieso ins Bett, denn am nächsten Morgen gings für mich auf Mt. Fuji. Los ging der Tag mit zu frühem Aufstehen, weil mein Handyakku leer war und ich meine ipod Uhr nicht auf japanische Zeit gestellt hatte. Also stand ich um 5 Uhr morgens im Flur und wunderte mich warum es noch so dunkel ist. Zwei Stunden später gings dann wirklich los zur Busstation. Neben mir im Bus saß die Neuseeländerin Claire, die gerade in London lebt aber mit ihrer Nannyfamilie Verwandte in Japan besucht und auch ein bisschen Sightseeing macht.
Es war ein wunderschöner Wintertag und wir hatten super Sicht auf den berühmten Berg. Wir konnten bis zu Station 4 (von insgesamt 10) hinauffahren, wobei der Berg von dort nicht mehr wirklich beeindruckend wirkt. Mittags gabs Bento, "Setzkastenessen". Dann waren wir noch auf einem anderen Berg, mit toller Aussicht und einer etwas beängstigenden Gondel. Zurück im Hostel trafen wir noch auf Nathan aus San Francisco mit dem Elia und ich auf die Abfahrt unseres Busses nach Kyoto warteten.
Nach einer total erholsamen Nacht kamen wir morgens um 7 in Kyoto an. Dann gings ans Hostel suchen, Spazieren laufen, Tempel sehen, komische Babyfische essen, mehr laufen, Kaffeepause in einem der 50000 Starbucks machen, Postkarten schreiben, eine Busrundfahrt machen und wie ein echter Japaner dabei ein Nickerchen halten und endlich im Hostel einchecken dürfen. Abends waren wir in einem Labyrinth-Ninja Restaurant. Erst mussten wir unseren NInjalehrer durch dunkle Gänge folgen, dann das Passwort schreien, bevor wir in unsere Essnische geleitet wurden. Dort gab es 5 Gänge und eine Ninja-Show mit Karten- und Gummibandtricks. An Tag 2 in Kyoto wollten wir ein Schloss besuchen, das aber leider geschlossen hatte. Also sind wir wieder planlos rumspaziert, waren in Malls, haben uns leider erfolglos an japanischem Glücksspiel versucht, waren auf einem richtigen japanischen Markt mit jede Menger seltsamer und unbekannter Sachen, haben bei einem Hausbastelverein vorbeigeschaut und deren Glaskunstwerke bestaunen dürfen und sind schließlich wegen Regen ins Kino und haben 2012 gesehen. Abends sind wir auf das Bahnhofgebäude mit Rolltreppen gefahren und haben einen fantastischen Blick auf des nächtliche Kyoto gehabt. Bevor ich in den Bus steigen musste gings zum letztenmal richtig japanisch essen.
Am nächsten Tag war ich um 6 Uhr morgens in Tokio am Bahnhof. Von dort aus gings mit dem Zug weiter zum Flughafen und nach3 Stunden warten und 11,5 Stunden fliegen hatte ich wieder europäischen Boden unter den Füßen. 
Oder eher ich stand mit dem Flugzeug auf europäischem Boden, aussteigen konnten wir nicht gleich, weil es keinen Parkplatz für uns gab. Nach einer halben Stunde war aber einer gefunden und wir konnten mit dem Shuttlebus zum FLughafengebäude gebracht werden. Leider sind jede Menge Flüge - vor allem nach Frankfurt - ausgefallen und jede Menge Menschen saßen in London fest. Ich konnte dann 2 Standbytickets - nach Frankfurt und nach München.
Glückskind wie ich bin hab ich das nach München gekriegt und habs so doch mit ein paar Stunden später nach Hause geschafft.

Es ist toll wieder hier zu sein, das Jahr war klasse, ich hab viel gesehen, kennen und lieben gelernt. Ich werde viel australisches vermissen, aber bestimmt nicht das erste und letzte Mal dort gewesen sein. Aber es gibt ja noch viel mehr zu sehen und zu entdecken. Und Ruhe vor mir habt ihr erstmal bestimmt nicht :P
von Anna
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Freitag, 22. januar 2010 5 22 /01 /2010 08:06
ist es schon Januar und ich sitze wieder im kalten Deutschland. Richtig gelesen, das Australienjahr ist vorbei.

Weihnachten war trotz aller Seltsam- und Ungewöhnlichkeiten mehr als toll. Los gings am 24.12 mit einer schwedischen Weihnacht bei Miguel mit Ida, Kim, Andy, Riccardo und noch ein paar anderen. Jede Menge Hering, Pellkartoffeln, Sourcream, Kavier oder Leberwurst mit Rote Beete auf Knäckebrot, Meatballs, ein besonderer schwedischer Auflauf mit Kartoffeln und Zwiebeln, dessen Namen ich leider vergessen habe und Obstsalat mit Eis zum Nachtisch. Danach waren wir noch den Elefanten mit dem Schubkarren besuchen und hatten dort eine kleine Bev and Micks Privatparty, weil sonst was niemand da war. Am nächsten Morgen haben wir mit Sekt und dem ein oder anderem Bier das australische Weihnachten begrüßt. Nachmittags um 2 pilgerten wir geschlossen, 40 Hostelbewohner und unser armer rugbygeschädigter Niek gen Norden, wo Brian und die fleissige Küchencrew schon auf uns hungirge Seelen wartete. Aufgetischt wurde so einiges: Salate, Lamm, Rind, Lachs, Prawns, gegrilltes Gemüse und Brot. Getrunken wurde aus monströsen Heinekken Gläsern oder mit viel Stil aus Goonbags xD. Später gings zurück ins Hostel, wo noch mehr Bier und jede Menge Spaß auf uns warteten. Zum Sonnenuntergang sind ein paar von uns nach St. Kilda gefahren. DIe Chesterjungs ließen es sich nicht nehmen einen Sprung vom Pier ins kalte Meer zu wagen. Auf dem Heimweg erfreute Ash die ganze Tram mit seinem Gesang. Zwar nichts weihnachtliches aber niemand kann abstreiten, dass Oasis ziemlich festlich ist! Dabei hat er sich so verausgabt, dass seine Finger bluteten. 3 Meter vor der Hosteltür, wo ich mit der Susi telefoniert hatte, wurde ich fast von einem Bierglas getroffen, geworfen von Andy, der wohl Ashs' liebliche Stimme schon gehört hatte und dem ganzen ein Ende bereiten wollte.
Feuchtfröhlich ging es noch lange weiter mit Disskussionen inwiefern eine gute Ehe mit Crackern, Frischkäse und Sweetchilisauce zusammenhängt und ob man nicht Morgen- und Abendehefrauen haben kann, einem weggetretenem Neil mit Schnurrhaaren auf dem Kreisverkehr und keinem einzigen Weihnachtslied - ausser vllt dem "Fairytale of New York" welches Andy bestimmt mal angestimmt hat.
An nächsten Tag war die Stimmung dann mehr als niederschmetternd. Neil, Fabian und Brian werden wegen Trinken im Zimmer rausgeworfen. Lange Gesichter überall, weg ist sie, die Weihnachtsstimmung.
Die Tage bis Silvester verlaufen ereignislos, Alltag.
New Years Eve besuchen wir Rosas Sharehouse, spielen RIng of Fire und dürfen uns über ein Unwetter freuen. Mitternacht sind wir in der Stadt, es schüttet aus Kübeln und das Feuerwerk wirkt lächerlich klein auf den Dächern der Wolkenkratzer. Mit Mark bahne ich mir den Weg durch die Menschenmassen, vorbei an Lichtschwertern, Polizisten und dem ersten Sushi des neuen Jahres.
Am ersten Januar gehts auf mein erstes Elektro-House und so Festival. War superlustig und auch das heftige Unwetter am Ende hat dem kein Ende bereitet.
Dem folgen wieder recht ereignislose Tage mit guten Wetter und Strand :)
Nächster großer "Feiertag" ist mein 21. Geburtstag! Los gehts mit Blaukraut, Gulash, Semmelknödeln, Tom und Sam bei Melissa zuhause. Um 12 sind wir dann im Bev and Micks, wos ein Geburtstagsständchen gibt. Der Mittwoch beginnt ruhig im Park bei strahlendem Sonnenschein und ein paar Bechern Goon. Abends kommen wir in ein tolle dekoriertes Hostel zurück, es gibt Geschnetzeltes mit Spätzle von unserem Sternekoch und zum ersten Mal seit langen ein Quiz mit jede Menge Teilnehmern ;)
Am nächsten Tag hieß es dann "Auf Wiedersehen!". Bill und ich stiegen ins Taxi und los gings nach Sydney.
Dort habe ich vorerst ein letzes Familie Mazur besucht und dort fast schon Hotel Mama mäßig für die Nacht absteigen dürfen. Am nächsten Tag gings auf Sightseeingtour mit Bill und tollen Touribildern, den Tag beendeten wir im Löwenbräu. Dann gings wieder an den Flughafen, diesmal mit dem Ziel Japan.
von Anna
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Dienstag, 24. november 2009 2 24 /11 /2009 04:49
und zwar absolut zufällig. Als ich das letzte Mal mit meiner Ma telefoniert habe, meinte sie ich solle doch mal wieder bloggen - hier bitteschoen:

Ich bin mittlerweile schon 302 Tage im schoenen Australien und es sind nicht mehr viele bis ich in den Flieger nach Japan steige und eine Woche später wieder deutschen Boden unter den Fuessen haben werde. Hach wie ich mich schon freue!

Trotzdem genieße ich  Australien und meine Lieblingsstadt Melbourne noch in vollen Zuegen. Finanziell gehts mir gut, ich putze die Hostelkueche, darf deswegen umsonst wohnen und mir ab und an meinen Wein an der Bar ohne zu zahlen abholen. Um alles andere, unter anderem auch meine neueste Anschaffung - einen ipod classic - zu finanzieren, gehts dieser Tage immer öfter mit der Tram 96 Richtung Town, um in der Lt. Londsdalestreet in der Bar/Restaurant "The Precinct" Essen zu servieren, die Bar zu putzen, ab und an sogar einen Drink mixen zu duerfen und natuerlich meiner Hauptaufgabe, dem Glaeser-einsammeln und -spülen nachzukommen. Dafuer gibts 15 Dollar die Stunde, free-drinks nach Feierabend und ab und an eine leckere Chicken oder Kartoffelpizza von den besten Küchenbesatzung.

Wenn ich gerade nicht fleissig am arbeiten bin, findet man mich entweder in der Sonne auf der Feuertreppe mit einem Buch, Sudokoloesend am Kuechentisch, meinem Mitbewohner Tom Deutschunterricht gebend oder mit safewaytueten bepackt auf dem Weg in die Kueche, um fuer mich, Tom und  jede andere hungrige Seele lecker Dinner zu kochen.

Heute abend geh ich mit Jen, Ally und Christine den neuen Twilightteil im Kino anschauen, morgen abend um 6 beginnt meine Arbeitswoche und davor werde ich noch ein wenig die Swanstonstreet auf und ablaufen, vllt finde ich ja noch ein paar Weihnachtsgeschenke, ist ja nur noch einen Monat bis zum Heiligen Abend. Diesen werde ich dieses Jahr am Strand in nahezu unertraeglicher Hitze erleben. Letzte Woche hatten wir schon eine typische Novemberhitzewelle, die mit sinnflutartigen Regenfaellen am Samstag - es regnete in nichtmal einem Tag mehr als normalerweise im ganzen November - erstmal beendet wurde. Nichts mit Schnee und Weihnachtsmann, so sieht eine TV Werbung einer Supermarktkette zur Weihnachtszeit in Australien aus:



NIcht unbedingt das was ich gewohnt bin. Und auch die Dekoration in den Strassen will nicht so recht Weihnachtsstimmung verbreiten. Trotzdem freue ich mich auf dieses etwas andere Weihnachten.
So das wars erstmal von mir und dem anderen Ende der Welt!! Gruesse in die nördliche Hemisphäre.
von Anna
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Dienstag, 13. oktober 2009 2 13 /10 /2009 03:12

bin ich in Sydney, grade vom Fraser Island Trip zurueck und bald wahrscheinlich keine stolze Vanbesitzerin mehr!

Fast 2 Monate nach dem schicksalhaften Tag an dem Susi, Annabelle und ich nach Melbourne reingefahren sind und ein billiges Hostel gesucht haben und ich das Normads Inn mit Schuddys Hostel verwechselt habe, haben wir am 4. Oktober das Bev and Micks mit Pauken und Trompeten verlassen, haben uns bei den Kakerlaken und den Maeusen in der Kueche verabschiedet und die Dienstagkinotage, internationale Kueche am Mittwoch, betrunkene Jungesellen im Wohnzimmer, Jaegerbombs und Spritzer am Wochenende hinter uns gelassen und sind wieder in unseren gelben Van gezogen.  

Ziel unserer Reise war Hervey Bay an der Ostkueste Australiens. Fast 2.000 Kilometer wollten in 3 Tagen gefahren werden. Kleinere Zickereien unsere Batterie, Campen in Wohngebieten und weites Nichts - alles war wieder so wie vor unserer kurzen Sesshaftigkeit. Mittwochmorgen haben wir dann plangemaess Hervey Bay erreicht und ins NEXT Backpackers eingecheckt! Nachdem wir geduscht waren und eine lecker Coles Nudelsuppe gegessen haben, wars fast auch schon Zeit unsere Mitabendteuerer kennenzulernen. 2 Franzosen - Celine und Mica, 2 irische Maedels - Hannah und "D"  und Susi und ich sollten am naechsten Tag auf die Insel losgelassen werden. Dann gabs ein unterhaltsames, jedoch schlecht geschauspielertes Regierungsvideo mit Verhaltensregeln fuer Fraser Island und wir haben unser Proviant eingekauft. Dann sind Susi und ich noch ein bisschen durch Hervey Bay und den Regen spaziert und am Abend hab ich im Hosteleigenen "Cinema" Er steht einfach nicht auf dich und I love you, man! angeschaut.

Am naechsten Tag gings morgens um 8 los mit einem Fahrerbriefing - Susi und ich duerfen mit unseren 20 ja leider kein Mietauto fahren und wir bekamen Gruppenzuwachs. Die drei hollaendischen Pechvoegel! Das Trio war schon am Montag davor mit der Faehre auf Fraser Island und sie haben es geschafft 2 Reifen platt zu fahren. Irgendwie bekamen sie einen Refund und dachten: "Auf ein Neues!". Dann haben wir all unseren Kram ins Auto geladen und los gings Richtung Faehre. Leider nicht ganz so flott, weil Hannah feststellen musste, dass sich ein 4x4 ein wenig anders faehrt als ein Kleinwagen! Schlussendlich schipperten wir Richtung Paradies. Die Insel besteht nur aus Sand und der Highway natuerlich auch. Entsprechend holprig und durchschuettelnd war die Fahrt. Erstes Ziel war der wunderschoen blaue Lake McKenzie. Das Wasser ist superklar und schmeckt besser als abgefuelltes Wasser aus dem Supermarkt. 

Auf der Insel gibt es zwar keine Ampeln, aber trotzdem Staus. Es bleibt immer mal jemand im Sand stecken. Als wir das erste Mal halten mussten, haben wir noch gelacht, als dann alle wegen uns halten mussten nicht mehr so viel. Wir kamen auch mit Schieben in beider Richtungen nicht mehr raus. Gottseidank kam eine Schulklasse vorbei, die mit ihren Dads und einigen Lehrern auf Klassenfahrt auf der Insel waren und die Abschleppseile und das Know-how hatten. Nachdem ein Auto zum aus dem Sand ziehen nicht ausreichte, wurden wir von 2 4x4s gezogen und bis zu dem naechsten Campingplatz gezogen, wo wir unser Lager aufgeschlugen und versuchten den Chris, unseren Tourguide zu erreichen, damit er uns ein neues Auto bringt und wir nicht den Rest der 3 Tag im Wald verbringen und zur Faehre zurueck laufen muessen. Leider schlug jeglicher Versuch fehl. Also haben wir uns am Victoria Bitter, Goon und leckerer Chickenpasta guetlich getan und den Abend Ring of Fire spielend verbracht. Highlight war die Schlange, die im Gebuesch neben unserem Kloweg lag und der daraus resultierende Angriff der Gummischlangen von den beiden vielleicht 5 jaehrigen Jungs, die mit ihren Familien gerade Urlaub auf dem Campingplatz machten. 

 

Chris kam am naechsten Morgen angerauscht und hatte ein neues Auto fuer uns dabei, also wurde alles zusammengepackt, in den neuen Van geladen und los gings Richtung Strand und ich haette sehr gerne ein Haus auf Fraser Island und diesen genialen Ausblick jeden Morgen gleich beim Aufstehen zu haben! Gestoppt haben wir dann am Lake Walby. Ein smaragdgruener See, der  - natuerlich - nur von Sand umgeben ist und nicht nur ueber einen langweiligen Weg zu erreichen, sondern ueber einen Sandblow. Und wenn man am Rand steht, denkt man man steht gleich in der Wueste. Nach dem Fischebeobachten und einem langen Sandwegspaziergang zurueck zum Auto sind wir weiter bis zum Indian Head gefahren, von wo man einen fantastischen Ausblick aufs Meer hat, leider waren mal wieder viel zu viele andere Menschen da, aber trotzdem wunderschoen. Schliesslich haben wir uns auf den Weg zum Aboriginecamp gemacht, vorher noch kurz am Schiffwrack gestoppt, schoen links und rechts geschaut, damit wir den Highway sicher ueberqueren konnten und touristische Photos gemacht, spaeter gabs lecker BBQ als Dinner und Lagerfeuer und Marshmallows. Geschlafen wurde dann in einer Holzhuette und geweckt wurden wir vom Prasseln des Regens.

 

Samstag ging es wieder zum Autofahren auf den Strand. Nach einen kurzen Stop bei den bunten Sandsteinen, die aber leider nicht an die vom Rainbowbeach rankommen, wo ich leider immer noch nicht war, gings weiter zum Eli Creek, sind einmal durchgewatet und weiter gings zu einem zweiten Besuch am Lake McKenzie, der mit Regen beendet wurde. Zum letzten Mal ging es dann ueber die holprige und loecheruebersaehte Strasse zurueck zur Faehre und wieder nach Hervey Bay und schleunigst unter die Dusche. Abends kam Fussball Australien gegen Holland im Fernsehen, was unsere niederlaendischen Freunde natuerlich sehr interessiert hat. Nach einer lecker Pizza gings ab ins Bett, weil wir haben ja sehr viel vor am naechsten Tag.

 

Und ja wir sind um 5 aufgestanden, Cereal zum Fruehstueck, endlich konnten wir dann auch auschecken und los gings Richtung Sydney. Nach 2 Tagen und 1.300 Kilometern, einer Koalamama mit Baby am Strassenrand, einem abgestorbenenen Motor am Berg in einer dunklen Seitengasse und 4 starke Jungs, die unser Auto wieder zum Fahren bringen, einer Nacht auf dem McD Parkplatz und jeder Menge Regen sind wir gestern in Sydney, im Pink House angekommen und mussten uns mit den ersten Interessenten fuer unser Auto treffen, ein australisches Paerchen. Die beiden waren sehr interessiert, aber sich am Ende doch zu unsicher, also haben wir uns mit 2 anderen Franzosen getroffen, die ebenfalls begeistert waren. Abends sind Susi und ich dann nach Strathfield gefahren um dort das Auto zu parken und natuerlich die Laceys zu besuchen. Es war superschoen "nach Hause" zu kommen!

 

Heute morgen sind wir dann erstmal wieder ins Palms gezogen und haben uns mittags mit den beiden Franzosen getroffen, die sich 100% sicher waren und unseren gelben Van wollten. Also zurueck nach Strathfield, Auto holen, Papierkram erledigen und Geld gegen Schluessel tauschen - und einen Freudentanz vollfuehren.

 

Morgen gehen wir deswegen schoen bayrisch in The Rocks essen. Und so ist es endlich mal wieder spannend in meinem Reiseleben, am Donnerstag gehts wieder nach Melbourne und auf erneute Jobsuche ;)

von Anna
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Montag, 31. august 2009 1 31 /08 /2009 13:38

Schoen, dass hier nicht so viel passiert, da muss sich niemand mehr beschweren, dass es so anstrengend ist, meinen Blog zu lesen.

Montag war Movienight im Bev and Micks: 4 Filme (unter anderem Las Vegas: "Du weisst warum!!!) und am Dienstag gings ins Kino fuern knappe 6 Stunden: Coraline, The ugly Truth, District 9 und Bandslam und abends waren wir in irgendeinem Electroladen in der Stadt. Mittwochs haben Mark und Bob Curry fuer alle gekocht, abends durften wir uns an Dannys Quiz versuchen und der Tag wurde mit einem feuchtfroehlichen Hostelabend beschlossen. Donnerstag war einfach mal gar nichts erwaehnenswertes, freitags hingegen waren wir mal wieder in der Stadt und ich war erfolgreich shoppen - ein neues Kleid, damit ich auf Photos auch mal was anderes anziehen kann. Abends gabs zur Abwechslung mal wieder Electromusik auf die Ohren. Samstag ist wieder fast nichts passiert, Highlight war die Band im Pub mit rosa Schlagzeug und immer wechselnden und songbezogenen Verkleidungen. Den Sonntag wurde wieder viel rumgesessen und gelesen. Montags haben die Jungs endlich Zeit gefunden und wir haben unser Auto repariert auch wenn das Wetter nicht unbedingt mitgespielt hat. Neue Batterie und neuer Kontakt und alles laeuft wieder bestens. Abends war wieder Movienight und danach gings spontan ins nahe gelegene Pitt, eine wenig besuchte Bar mit gar nicht so schlechter Musik, die fuer die Hosteljungs immer wieder gern Schauplatz manch einer volltrunkenen Nacht ist. Dienstag gings wieder ins Kino, diesmal aber nur fuer Inglorious Basterds. Mittwochs ist wieder freedinner Night und diesmal durfte ich kochen. Ich hab mir Verstaerkung in Form von Neil und Kevin geholt und es gab fantastischen

Hackbraten mit Kartoffelbrei und Brokkoli. Und es war der letzte Abend fuer Annabelle bei uns im Hostel. Donnerstags wurde Pool gespielt und Dan hat uns gezeigt, dass er gern mit ohne Hosen spielt. Freitags waren wir auf einer Party in einem halbfertigen Buddhatempel, es war verdammt kompliziert dorthinzufinden,

nicht nur weil der Fabian es nicht geschafft hat, die Wegbeschreibung richtig zu lesen...

Samstag sind drei neue deutsche Maedels bei uns eingezogen, Susi und ich warren mal wieder auf Arbeitssuche und dann war ich Football im Stadion anschaun. Fuer meinen Geschmack ein bisschen verplant und an die ganzen Schlaegereien muss man sich auch erstmal gewoehnen, aber die fast drei Stunden Spiel vergingen wie im Flug und das Stadium ist auch einfach der Hammer. Abends war ein Jungessellenabend hier in der Hostelbar mit rosa Cowboy, einem kotzendem Gast und verschreckten Backpackern. Sonntags haben Ash und ich den anderen Jungs beim Football spielen im Park zugesehen und nachdem die alle recht schnell schlapp gemacht haben, sassen wir noch ein Weilchen im Albert Park und haben das Namegame (Tina Turner - Till Schweiger - Sharon Stone und so weiter) gespielt. Abends haben wir noch Garys Bartab aufgebraucht und waren ein anderes Bev and Micks besuchen, das aber laengst nicht so toll ist wie unseres.
Heute morgen waren wir mit Senja, Franzi und Sophie in einem Secondhandladen, ich hab mir eine Perlenkette gekauft und als es dann nicht mehr zu regnen aufhoeren wollte haben wir im Hostel Arschloch, Luegen und Poker gespielt. Und heute abend gibts wieder Filme weils schon wieder Montag ist ;)

von Anna
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  • : Susi und ich sind jetzt seit 26.01.2009 auf großer Reise. Hier könnt ihr verfolgen was ich so alles erlebe :-P

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